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Fränkische Rebsorten

 

 

Müller-Thurgau

Mit seinem duftigen und blumigen Bukett (,,Blume"), mild in der Säure und früher Reife, was sichere und gute Erträge mit sich bringt. Ein idealer Schoppenwein, vor allem aus den Keuperböden des Steigerwaldes. Auf nahezu 50 Prozent der fränkischen Anbaufläche steht heute der Müller-Thurgau.

Silvaner

Jahrhundertelang war der 1665 in Franken erstmals bezeugte Silvaner die tonangebende Sorte und auch heute noch werden vielfach Frankenwein und Silvaner in einem Atemzug genannt. Der Anteil beträgt indessen nur noch ein Fünftel der Anbaufläche Frankens. Weinbaulich stellt die Silvanerrebe hohe Ansprüche an ihre Standorte und auch eine relativ hohe Fruchtbarkeit kann Schwächen in Holzreife und Winterhärte nicht völlig ausgleichen. Vor allem auf Muschelkalkböden liefert der Silvaner bei dezentem und neutralem Duft kräftige, körperreiche und vollmundige Weine bei milder Fruchtsäure.

Riesling

Gilt als der ungekrönte König unter den Weißweinen. Die erst spät im Herbst reifende Sorte stellt höchste Ansprüche an ihre Standorte. Rieslingweine sind gekennzeichnet durch ein fruchtiges Bukett, feine Säure, Rasse und Eleganz. Sie verfügen im allgemeinen über eine gute Lagerfähigkeit über viele Jahre auf der Flasche.

Kerner

Entstand aus einer züchterischen Kreuzung der Rotweinsorte Trollinger mit der Weißweinrebsorte Riesling in Weinsberg. Die Weißweinsorte Kerner wächst auf silvanergeeigneten Lagen und ähnelt als Wein in ihrem frischen und rassigen Geschmack dem Riesling, den sie aber im Ertrag übertrifft.

Rieslaner

Wurde 1921 in Franken aus den Sorten Silvaner und Riesling gekreuzt. Die Weine präsentieren sich frisch, rassig, mit rieslingähnlichem Charakter, meist im hochwertigen Qualitätsbereich.

Scheurebe

1916 aus der Kreuzung Silvaner und Riesling entstanden und ist eine spätreifende Traubensorte. Ihr kräftiges Bukett erinnert häufig an schwarze Johannisbeeren, die lebendige Säure verbindet sich in guten Weinjahren mit Körperreichtum und Eleganz des Weines zu einer fruchtig-aromatischen Geschmacksharmonie.

Bacchus

Eine Rückkreuzung von Silvaner und Riesling mit dem Müller-Thurgau. Als Neuzüchtung hat er überraschend viele Anhänger gefünden. Frühe Reife und Winterfrosthärte mögen hieran ihren Anteil haben. Die Weine bringen häufig ein angenehm blumiges Bukett und einen fruchtigen Geschmack mit bisweilen leichtem Muskatton.

Weißburgunder

Aus der uralten Familie der Burgunderreben stellt er hohe Ansprüche an den Standort. Er ist ein enger Verwandter des Chardonnay und bringt filigrane, dezent duftige Weine mit einer zarten Säure hervor

Spätburgunder

Er steht an der Spitze der Qualitätsrangliste bei den nur wenigen fränkischen Rotweinen. Auf warmen, fruchtbaren Böden liefert er glutvolle, körperreiche und feingewürzte Weine von rubinroter Farbe.

 

Aus den weiteren fränkischen Rebsorten sollen Traminer, Ruländer, Perle, Ortega, Portugieser sowie Schwarzriesling und Domina Erwähnung finden.

 

 

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Stand: 18. December 1998